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Cottbus integriert

Wo die Informationsgesellschaft ein neues Zuhause hat

 

Schon der Neubau aus Glas, Stahl und Beton setzt ein Signal für die Zukunft. Direkt am Eingang der Branden­burgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) gelegen, verkörpert das neue Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) der Baseler Stararchitekten Herzog & de Meuron einen hohen Anspruch: Die „integrierte Informations­versorgung“ für Cottbus.

 

„Klassische Bibliotheksdienstleistungen, elektronische Daten­verarbeitung und der wachsende Multimediabereich werden in Zukunft zu einem ‘integrierten Service-Angebot für Studierende, Wissenschaftler und Bürger‘ vereint“, erläutert der Präsident der Universität, Prof. Dr. Ernst Siegmund, das Konzept.

 

Die bestehende traditionelle Universitätsbibliothek, die in verschiedenen Gebäuden in der Stadt untergebracht ist, wird in dem Neubau des IKMZ zusammengefasst. Hier stehen den Nutzern hochwertige multimediale Arbeitsplätze zur Verfügung. Vor allem den rund 5.000 Studenten in Cottbus, von denen 25% aus dem Ausland kommen, bietet das Zentrum unter Leitung von Dr. Andreas Degwitz einen großen Wissenspool.

 

„Das Gebäude soll zu einer Begegnungsstätte von überregionaler Bedeutung werden, offen für alle Bürger“, wie BTU-Präsident Siegmund betont.

 

Neue Konzepte der Wissensvermittlung, des lebenslangen Lernens sowie Kooperationen mit Unternehmen der Region sind ebenfalls geplant.

Schon heute unterrichten etwa im Fachbereich Kommunikation bekannte Namen der Branche die Macher von morgen. Die Moderatorin Sabine Christiansen hält an einigen Wochenenden praxisbezogene Blockseminare zum Thema „TV Journa-lismus“ und Thomas Gottschalk dozierte in einer Gastvorlesung zum Verhältnis von „Medien und Kommunikation“. Denn auch hier gilt: eine gute Vernetzung ist wichtig, und die sollte sich nicht nur auf Kabel und Daten beschränken.

 

Finanziert wird der neue Leuchtturm des Informationszeitalters mit einem Gesamtvolumen von 22,8 Millionen Euro gemeinsam vom Bund, dem Land Brandenburg und der Europäischen Union. Hier flossen EFRE-Mittel in Höhe von 11,4 Millionen Euro.










Prof. Dr. Ernst Siegmund,
Präsident der BTU

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