Logo Brandenburg

BRANDENBURG

EU

Bralitz setzt auf Holz

HBB GmbH, Bralitz

 

Der Wald ist Brandenburgs bedeutendster natürlicher Reichtum. Das Bundesland verfügt über eine Waldfläche von ca. 1,1 Mio. Hektar. Das sind 37 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Damit ist Brandenburg das waldreichste neue Bundesland. Seine Forste bieten ein großes Rohstoffpotenzial. Sowohl die holzbearbeitende als auch die holzverarbeitende Industrie hat deshalb in Brandenburg eine lange Tradition. 2004 betrug der Anteil der Holzindustrie an der gewerblichen Wirtschaft rund 6 Prozent.

 

Die Brandenburger Holzindustrie ist traditionell mittelständisch strukturiert. Ein Beispiel hierfür ist die HBB Holzbearbeitung GmbH in Bralitz. Das mittelständische Unternehmen betreibt ein Sägewerk für die Fertigung von Schnittholz aus heimischen Laubbäumen (Buche, Hainbuche, Roteiche, Linde, Birke, Esche, Erle) in gedämpfter und getrockneter Form in verschiedenen Qualitäten. Jährlich werden hier 10.000 bis 12.000 Festmeter Rundholz zu Schnittholz verarbeitet. Der Rohstoff kommt aus den umliegenden Forsten des Landes. Dabei macht Laubholz eigentlich nur einen Anteil von 16 Prozent am Baumbestand des Landes aus. Rund 80 Prozent stellt allein die märkische Kiefer.

 

Doch im Gegensatz zu anderen Bundesländern wird in Brandenburg bisher nur ein geringer Teil der freien Kapazitäten tatsächlich für den Stammholzeinschlag genutzt. Das Land hat damit den bundesweit niedrigsten Einschnitt. Umfangreiche Reserven liegen bisher brach. Das bietet große Chancen für Investoren der Holzindustrie. Neben einer modern ausgebauten Infrastruktur und großem Fachwissen finden Investoren in Brandenburg außerdem vielfältige Fördermöglichkeiten.

 

Von den 1,61 Mio. Euro, die beispielsweise von 2000 bis 2006 in die HBB Holzbearbeitung GmbH investiert werden, sind rund 460.000 Euro Fördermittel aus dem EFREFonds. So konnten die Stilllegung eines Sägewerks verhindert, bauliche Investitionen getätigt und Maschinen angeschafft werden. Das sicherte sieben Arbeitsplätze und schaffte zusätzlich vier neue Arbeitsplätze und einen Ausbildungsplatz. Im weiteren Projektverlauf kommen Umbauten zur Fertigung von Halbfertigprodukten, mit denen eine höhere Wertschöpfung verbunden ist, mit weiteren vier Arbeitsplätzen hinzu.

 

Schnitthölzer aus Bralitz sind vielseitige und begehrte Vorprodukte und Halbfertigprodukte. Sie finden vorrangig ausländischen Kunden z. B. in Skandinavien, Westeuropa und Fernost in der Möbel- und Leistenfertigung Verwendung. 70 Prozent der Produktion werden von hier nach Südostasien

exportiert und dort weiter verarbeitet. Das zeigt: Investoren der Holzindustrie sind in Brandenburg auf dem richtigen Weg.










Holz ist einer der großen
Reichtümer Brandenburgs


Diese Website wird vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert